
03. Juni 2026
Nicht viel los hier im Wallis.
Am Morgen eine Runde walken oder Fitness, dann gemütlich frühstücken, ein Spiel, und das eine oder andere von der To-do-Liste erledigen. Viel steht nicht mehr an, Stichworte für Bruno: Silikon am Dach, Nachttischli, Wasserhahn im Bad, Tablar unten, noch einmal das Dach streichen.
Ansonsten heisst es: warten auf Mitte Juni, was ja nicht unsere Stärke ist. 🥴🥴🥴🥴🥴
Donnerstag, 04. Juni 2026
Fronleichnam im Wallis – Feiertag also. Perfekt für eine kleine Wanderung rund um Siviez.
Das Wetter zeigt sich etwas launisch, aber der Regen hat sich netterweise erst für den Nachmittag angekündigt. Bis dahin gehört der Tag uns.
Ob Orchideen, Alpenrosen, Färberwaid oder die vielen kleinen Bergbäche, die Landschaft ist einfach herrlich vielfältig und schön.
Picknicken ist im Wallis nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt 🔥🌲 – die Waldbrandgefahr ist hier einfach immer präsent.
Cervelat, Bratwurst, Kartoffelsalat und Schlangenbrot 🌭🥔🥖 ...alles, was es für ein leckeres Picknick braucht. Ah ja, natürlich darf auch der
Thomy-Senf nicht fehlen 😉🟡
05. Juni 2026
Man glaubt es kaum: Aprikosen und Erdbeeren sind schon reif – einen Monat zu früh! 🍓🍑
Also schwinge ich mich auf den Drahtesel 🚲 und radle, ganz ohne Elektronik, nach Chalais. Offen ist von acht bis zehn Uhr, ich trudle gemütlich gegen halb zehn ein. Die
Körbe der Leute? Brechend voll! 😳
Der Besitzer meint: "einfach irgendwo ablesen". Hm...wie jetzt? Kein System weit und breit. Jeder pflückt irgendwo, kreuz und quer, der oder die Nächste hat keine Ahnung, welche Reihe schon leer
ist und welche noch Hoffnung macht. 🤷♀️Ich stapfe los… aber wo sind bitte die Erdbeeren? Alles abgeerntet! Eine Stunde lang irre ich durch die Reihen, fast wie auf Schatzsuche…
Am Ende: 1,3 kg – ausbaufähig. 😅
12. Juni 2026
Himmel noch einmal, eine Woche seit meinem letzten Update! Aber ganz ehrlich: Was soll ich posten? Hier passiert einfach… nichts.
Am Dienstag waren wir bei MAN, um uns über den TGS zu informieren. Schlechte Idee. Die Lieferung verschiebt sich um einen Monat. Tja, so schnell kann man sich die Laune verderben.
Also musste ein Trostpflaster her. Ab in den Mediamarkt, direkt zum Apple-Stand. Unser iMac macht seit über einem Jahr keine Updates mehr...ein neues Modell musste her. Und siehe da: schnell fündig geworden. Einziger Haken? Nur noch in Silber verfügbar.
Kurz überlegt… Augen zu und gekauft.
Und heute? Zur Abwechslung mal wieder Freitagsmarkt.
Deutlich weniger los als am Karfreitag, fast schon angenehm. Keine Menschenmassen, kein Gedränge… man konnte sich tatsächlich bewegen, ohne Slalom laufen zu müssen.
Beim Käser halten wir kurz inne uns stellen uns die Frage: Wie alt der wohl ist?
Ein Blick auf die Rückseite lüftet das Geheimnis:
Ein echter Parmigiano Reggiano-Laib, Jahrgang 2012, also hat der Gute mindestens 14 Jahre auf dem Buckel.
Nach dem Preis zu fragen… lassen wir dann aber lieber bleiben.
Man muss ja nicht alles wissen. Vor allem nicht, wenn die Antwort ziemlich sicher weit weg von Gut und Böse liegt.
Kirschwasser & Co: ab CHF 30.00
Kirschen: CHF 13.50, das Kilo 🙈🙈🙈🙈
Endlich geschafft...das Brändi Dog hat im Pepamobil Einzug gehalten.
13. Juni 2026
Alpaufzug Bouzerou
Zehn Uhr morgens. Gehen wir jetzt oder erst gegen Mittag? meine Frage an Bruno. Ich bin für jetzt. Schliesslich haben wir noch nie einen Alpaufzug gesehen. So fahren wir die 28 km steil den Berg hoch.
Blöd nur, dass jeder halbwegs intelligente Mensch weiss, dass ein Alpaufzug frühmorgens stattfindet. Wir zwei Dödel tauchen natürlich viel zu spät auf.
Die Viecher sind längst oben. Ein Teil wurde bequem mit dem Lkw chauffiert, der Rest hat den Aufstieg, gestern, noch selbst unter die Klauen nehmen müssen.
Immerhin erwischen wir noch die letzten „Kämpfe“. Danach müssen die Tiere erst einmal in den Stall, um sich von den Strapazen zu erholen. Heute Abend um fünf geht's dann wieder raus, um die Königin zu küren.
Die Tiere stehen sichtbar unter Stress, und bei einigen muss ganz schön Druck am Hintern gemacht werden...
Während die Kühe ihre Rangordnung klären, kümmern wir uns um die wirklich wichtigen Dinge: Das Essen! Man muss Prioritäten setzen.
Eric widmet sich der Polenta und dem Ragout, das seit drei Stunden sanft vor sich hin köchelt, während Stephan das Raclette übernimmt – ein Muss im Wallis.
Und die Bergwelt? Einfach traumhaft. 🤩🤩 Hier oben bei 22 Grad eine Wohltat, ganz anders als die 34 im Rhonetal.