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Fuertoventura Spanien
Fuertoventura Spanien

 

Samstag, 23. Mai 2026

 

4:15 Uhr klingelt das Handy 🙈🙈🙈,  sogar für uns Frühaufsteher eine Unzeit.

4:43 Uhr hält der erste Auerobus und nimmt uns mit.

5:15 Uhr Gepäckabgabe.

5:40 Uhr durch die Passkontrolle.

5:50 Uhr Café macchiato und Gipfeli.

6:55 Uhr Abflug.

 

9:30 Uhr Zwischenlandung in Madrid... eine Passagierin muss notfallmässig ins Spital gebracht werden.

 

11:40 Uhr Landung auf Lanzarote. Die Uhr wird automatisch um eine Stunde zurück gestellt.

Warten auf den Shuttlebus, der uns ins Hotel bringt, wo wir um 13:30  eintreffen.

 

Ab ins Breeze-Restautante, unsere Mägen knurren. Die Juniorsuite können wir erst um 15 Uhr beziehen.

Im Zimmer werfen wir uns aufs Bett, SRF zwei einschalten und Hopp Schwiiz. 9:0 gegen Ungarn. Dann eine längere Siesta.

 

Ab 18:30 ist das Buffet eröffnet. Unsere Augen werden immer wie grösser. Wow, irre...

 

24. Mai 2026

Ausflug auf den Sonntagsmarkt in Teguise.

Um 10 Uhr stehen wir mit vielen anderen an der Bushaltestelle und fahren für 2.50 € nach Teguise. Im 600 Jahre alten Städtchen wartet einer der größten Märkte Europas mit über 400 Ständen auf uns.

Bei der Iglesia de Nuestra Señore de Gudalupe ist noch wenig Betrieb. 

 

Zwischen Taschen, Schmuck, Mützen, esoterischen Düften und Küchengerüchen, schlendern wir durch die Stände. Die  Menschenmasse rund um die Musiker macht Filmen schnell unmöglich. 🤷🏼‍♀️🎶

 

Die beiden Skulpturen fallen sofort auf. 

Eleguá begegnet uns auch hier auf Lanzarote. Er gilt als Hüter der Wege – derjenige, der Türen öffnet oder schliesst. 

Rancho de Pascuas de Teguise 

Die Skulptur in Teguise ist eine Hommage an eine über 400 Jahre alte Weihnachts-Musiktradition.

 

Jedes Jahr am 24. Dezember ziehen Musiker mit traditionellen Instrumenten durch den Ort und spielen alte Volksmusik. Die Skulptur erinnert an dieses lebendige Kulturerbe, das tief in der Geschichte von Teguise verwurzelt ist.

 

Dafür läuft das Feilschen umso besser 😄 Drei Händler wollen über 40 Euro für eine  Leder-Handytasche.  Während andere Frauen ohne zu zögern 53 Euro bezahlen, bleibe ich bei allen stur, mein Preis,  20 Euro 💶😉, kein Cent mehr.

 

Wetterwarnung für Spanien und die Kanaren ☀️🌞🔥

 

Die Heimfahrt wird zum kleinen Chaos. Bei den angesagten 34 Grad zieht es wohl alle  zurück an den Pool. Hunderte wollen gleichzeitig heim.  Erst zusätzliche Busse entspannen die Lage. 🚌🚌

 

Den Rest des Tages gehört dem Geniessen: schwimmen, lesen, ein kleiner Abendspaziergang – und natürlich etwas Leckeres auf dem Teller.

 

Rund um uns nur schwarzes Lavagestein, und trotzdem wächst Leben. Kakteen und Sukkulenten finden selbst hier ihren Platz, speichern jeden Tropfen Feuchtigkeit und zeigen eindrücklich, wie wenig es manchmal braucht.

 

26. Mai 2026

Gleich neben dem Hotel vermietet Martina Autos. Zwei Tage würden locker reichen, die Insel ist klein und nach drei Kreisverkehren hat man gefühlt schon alles gesehen. 😅

Aber: Zwei Tage kosten 84 Euro, drei Tage nur 90. Natürlich nehmen wir die drei. Schweizer Sparlogik auf Reisen. 🤓💸

Da hier scheinbar niemand vor 10 Uhr arbeiten möchte, öffnen fast alle Sehenswürdigkeiten erst dann. Unser erster Halt: die Cueva de los Verdes.

 

Wer jetzt an grüne Höhlen denkt: nope. „Verdes“ war einfach der Nachname des Mannes, der den Eingang entdeckt hat. 🤣🤣🤣

Der Lavatunnel ist insgesamt 8 km lang, davon dürfen Touristen immerhin 1 km bestaunen. 🌋

Das Grün, ist nur auf den Fotos grün, in Wirklichkeit ist es gelb, der Weißabgleich der Kamera spiel hier eine Rolle.

Weiter geht’s zu den Jameos del Agua.

 

Highlights: Ein unterirdischer Salzsee mit winzigen, blinden Albino-Krebsen. Der See ist ganz natürlich entstanden:

Als der Vulkan Monte Corona ausbrach, floss Lava Richtung Meer und bildete lange Lavatunnel. In einem dieser eingestürzten Bereiche („Jameo“) entstand eine Öffnung, darunter blieb ein Teil des Tunnels erhalten. Später wurde der Ort vom Künstler César Manrique zu einem Kunst- und Naturort gestaltet.

Dieser Tunnel steht heute mit dem Atlantik in Verbindung, sodass Meerwasser langsam hineinsickert. So hat sich der unterirdische Salzsee gebildet, den man heute in den Jameos del Agua sieht.

 

Die Munidopsis polymorpha, leben normalerweise in mehreren tausend Metern Meerestiefe. Diese hier wohnen dagegen gemütlich im Lavasee. 🦐

 

Ein tropischer Garten mit dem bekannten (nicht zum Baden gedachten) Pool.

...ein beeindruckendes Höhlen-Auditorium 

 

Das kleine Vulkanmuseum „Casa de los Volcanes", ganz interessant.

Der Spiegelraum...komplett verrückt: Man sieht sich zigfach bis ins Unendliche.  😵‍💫

 

Der Küste entlang fahren wir gemütlich Richtung Norden. Überall stehen Autos, also reihen wir uns auch ein und gönnen uns erst mal eine kleine Stärkung. Danach spazieren wir durch eine fast unwirkliche Lavalandschaft dem Meer entlang.

 

Überall trifft man auf Touristen – einige sitzen in kleinen, versteckten Buchten und angeln, andere genießen einfach die Ruhe… und wir staunen nicht schlecht: Hier und da wird ganz entspannt FKK betrieben.

 

Plötzlich hören wir ein seltsames Stöhnen… und trauen unseren Augen kaum: Da liegt doch tatsächlich ein fettes Schwein im Sand, schaut uns frech an und sorgt auf ziemlich eindeutige Weise für sich selbst.

Wie schräg ist das denn bitte?! Schade nur: rundherum nichts als Sand. Beim Zurückgehen hatten wir dann beide  Steine in der Hand. Leider war er schon wieder weg. 

 

Mirador del Río

Auch dieser Aussichtspunkt wurde von César Manrique entworfen. Der Aussichtspunkt liegt rund 475 Meter über dem Meer.

Isla La Graciosa
Isla La Graciosa

 

Wie von Geisterhand zieht plötzlich Nebel vom Meer über die Klippen hoch.

 

Bei inzwischen 34 Grad geben wir auf. Der Jardín de Cactus bleibt halt heute… ein Garten voller Kakteen ohne uns. 🌵🥵

Zurück ins Hotel. Ab in den Pool und Beine hochlagern...kulturelle Bildung abgeschlossen. 🍹🏖️

 

27. Mai 2026

Ziel heute: Playa Papagayo. Einer der schönsten Strände der Kanaren...sagen zumindest alle. 

Entlang der Weinstrasse fahren wir durch die speziellen Rebbauten von Lanzarote. Die sogenannten Zocos – halbkreisförmige Steinmauern – schützen die Pflanzen vor dem ständigen Wind. In den Vertiefungen sammelt sich zudem Tau, der den Rebstöcken Feuchtigkeit liefert. Fürs Auge sehr speziell, haben wir so noch nie gesehen.🌋🍇

Der Parkplatz von Papagayo ist schon gut besetzt, und auch am Strand, hat es bereits viele Leute.

Wie das wohl erst in zwei Monaten aussieht … 🙈🙈🙈

 

Natürlich muss ich testen, wie kalt das Wasser wirklich ist.

Geschätzte 19 Grad. „Erfrischend“ trifft es besser als „warm“. 🥶🌊

Playa Blanca, die südlichste Ortschaft Lanzarotes, ist vor allem das Tor nach Fuerteventura. Im Hafen herrscht reges Kommen und Gehen der Fähren.

 

Uns fallen allerdings weniger die Schiffe auf als die unzähligen roten Klippenkrabben auf den Lavasteinen. 🦀

Die erwachsenen Tiere leuchten kräftig rot, während die Jungtiere eher grau bis dunkelbraun getarnt zwischen den schwarzen Felsen herumflitzen.

28. Mai 2026

Der NP Talamfaya ist bis 1. Juni ausgebucht. Wir versuchen trotzdem unser Glück. Ab 14 Uhr könne man anstehen um evt. einen Eintritt für den Rest des Nachmittags zu ergattert. Beim Anblick der Autoschlange ist für uns klar, nein Danke.

 

 

 

Also ab zum El Golfo. 💚🌋

Im ehemaligen Vulkankrater liegt ein einzigartiger, smaragdgrüner See. Meerwasser, das durch unterirdische Verbindungen eindringt, trifft hier auf mineralreiche Ablagerungen. Winzige Algen fühlen sich in diesem salzhaltigen Wasser besonders wohl und verleihen dem See seine intensive grüne Farbe.

 

Ein faszinierendes Naturschauspiel, und eines der bekanntesten Fotomotive auf Lanzarote.

 

Sind wir hier in Patagonien oder wie – bei dem Wind?! 🌬️

Der starke Wind gehört auf Lanzarote einfach dazu. Die Insel liegt mitten im Atlantik und bekommt ständig frische Luft vom Passatwind ab – manchmal fühlt sich das tatsächlich fast wie in Patagonien an! 🌊Nicht Patagonien – aber windig genug dafür!

 

Weiter in den Jardin del Cactus.

Stefan hat uns geschrieben und uns den Kaktusgarten wärmstens empfohlen – wir haben ja jetzt Zeit, also los! 🌵😊

 

Hier wächst die Kaktuswelt aus allen Teilen der Erde. 🌵

Die über 1000 verschiedenen Arten stammen unter anderem aus: Argentinien, Mexiko, Marokko, Chile, Bolivien, den USA, Madagaskar oder Südafrika. Manche lieben trockene Hochlagen, andere heisse Wüsten oder karge Vulkanlandschaften wie hier auf Lanzarote.

 

Viele große Goldkugelkakteen (Schwiegermutterstuhl) geschniegelt wie grüne Sitzbälle im Lavakies...

In ihrer natürlichen Umgebung bleiben Goldkugelkakteen (Schwiegermutterstuhl🤣) kompakt und schön rund, doch in künstlichen Anlagen mit regelmässiger Bewässerung wachsen sie schneller, verlieren ihre typische Kugelform und öffnen sich mit der Zeit oben. 🌵

 

...daneben ragen meterhohe Säulenkakteen in den Himmel. Andere wirken wie stachelige Büsche, verdrehte Arme oder elegante Skulpturen aus einer anderen Welt. Manche tragen feine weisse Haare, andere gefährlich lange Dornen oder überraschend zarte Blüten.

  

Den Abschluss des Tages gibt es wieder vor dem TV. 🇨🇭 schlägt 🇸🇪 mit 3:1. Ein perfekter Ausklang nach einem erlebnisreichen Tag. 🌋🦐🌵☀️

 

29. Mai 2026

Letzter Tag auf Lanzarote:
Vor dem Frühstück aufs Laufband, danach ein Spaziergang, packen, lesen, die Homepage aktualisieren, und schon ist wieder Zeit fürs Abendessen. 🌅😊

 

30. Mai 2026

Pünktlich um acht werden wir abgeholt. Ein bisschen schräg, nur für uns beide einen Buss zu schicken, ist wirklich übertrieben.

Viertel nach acht stehen wir, zusammen mit vielen anderen, in der Warteschlange von easyJet zum Einchecken. Um uns herum einige gestresste Gesichter. Reicht das wohl noch? „Mein Flieger geht um 9:30…“, höre ich jemanden nervös sagen.

Ich muss schmunzeln. Die haben bestimmt Erfahrung, die machen das ja täglich. Das wird schon reichen. Ganz entspannt.

 

Und tatsächlich: Eine Stunde später sitzen wir völlig stressfrei vor dem Gate.

Dichtestress auch auf der Startpiste, offenbar wollen heute alle gleichzeitig in die Luft. Mit zehn Minuten Verspätung schaffen wir es dann doch, uns vom Boden zu lösen.

Landen dann aber fast pünktlich um 15 Uhr in Genf. Na also, läuft!

 

Der Zug um 15:14? Der schliesst gerade die Türen, mein drücken auf den Öffnungsknopf... ERFOLGLOS.
Verpasst – um exakt zwei Sekunden. Schweizer Präzision, aber leider gegen uns. 😄

Auf der Heimfahrt schauen wir natürlich das Halbfinale Schweiz-Finnland. Das Resultat kann sich sehen lassen. 

 

 

Die Schweiz empfängt uns mit tropischen 34 Grad. Genau das richtige Wetter, um unsere neue Dometic-Klimaanlage zu testen.

 

Eine Stunde später: angenehme 27 Grad, die Koffer sind ausgeräumt. Der obligatorische Abendspaziergang wird gemacht Es läuft rund bei uns.

 

Ein spannender Monat liegt vor uns. Morgen mit dem Final: Schweiz-Finnland. Daumen drücken.✊✊✊✊

 

Und, wir warten wir auf unseren neuen  MAN.

 

Frage an dich:

Bleibt der Name? Oder geht’s in die nächste Runde mit Pepamobil II, PeMo II – oder doch etwas ganz Neues?

 

Vielleicht hast du ja Lust, uns deine Meinung zu schreiben? Wir sind gespannt! 😊

 

 

Pepamobil bekommt ein neues Chassis