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Paraguay unsere neue Heimat

 

 

 

 

Ist Paraguay wirklich unsere neue Heimat? Werden wir hier alt, gebrechlich und sterben? Also, die "Aussicht" ist schon mal bestimmt nicht schlecht!

 

So ein Grundstück in Europa, einfach undenkbar

 

...Wasser haben wir zum Abwinken. Strom, wenn er den fließt, auch. Hier ist bestimmt Verbesserung möglich. Die Lebensmittel-versorgung ist nie, die die wir aus der Schweiz oder Deutschland kennen. Es gibt Saisongemüse und Früchte. Also eigentlich immer das Gleiche! Abwechslung kommt im Winter mit Blumenkohl und Bohnen auf den Tisch. Bei den Früchten gibt es Erdbeeren und Pfirsiche als Abwechslung, mal Kirschen!

 

Was sehr zu Gunsten Paraguays spricht, sind die Steuern. Als Privatperson, ohne Einkommen in Paraguay, bezahlt hier der Ausländer keine Steuern. Sorry, fast keine Steuern. Die Grundstücksteuern für 60'000 m2 kosten im Jahr CHF 18.80. Die Steuern für den Lkw 15 und den Pickup 30 CHF. Das Ganze hält sich also absolut im Rahmen. Auch muss einmal pro Jahr der Führerschein erneuert werden, für ganze 4 Franken. 

 

Das Thema Banken, Geldtransfer, Geldbezug ist schon etwas heikler. Ein Bankkonto eröffnen, ein Papierkrieg zwischen der Schweizerbank und der Bank hier im Lande. Jede Überweisung aus Europa muss nachgewiesen werden. Es wird geprüft ob es kein Schwarzgeld ist und das Geld wirklich von dem eigenen Konto in Europa stammt. Online-Banking gibt es, aber eher kompliziert. Brunos Rente musste aus Asunción bewilligt werden, da sie 7'000'000 Gs = 1'150 CHF übersteigt.

 

Was wirklich schlecht ist, sind die Straßenzustände. Beziehungsweise die der Erdpisten. Nach heftigen Regenfällen sind diese oft ein, zwei Tage nicht passierbar. Sollte mal ein medizinischer Notfall eintreffen hätten wir wirklich ein großes Problem. Die Gemeinde wäre zuständig für deren Unterhalt, aber leider kümmert dies den Bürgermeister, und nur er hat das Sagen,  überhaupt nicht, ob wir hier den Berg hoch kommen oder nicht.

Was uns zum Zweiten "nicht befriedigendem" Problem führt. Die medizinische Versorgung. Diese gibt es hier natürlich auch. Doch sind die guten Ärzte alle in Asunción, also 200 km weit weg. Im Alter bestimmt ein Thema. 

 

Was eine absolute Katastrophe ist, ist die Abfallentsorgung, oder eben das NICHT existieren derer. Hier landet leider alles noch auf Halde, oder noch schlimmer, direkt im Fluss. 

 

Und natürlich die schwüle Hitze, zwischen November und Februar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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