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05. Mai 2022

Kurzer Besuch bei Aurélie und Charles, dann Fahrt nach Independencia wo wir die Lkw-Steuern bezahlen und den Führerschein erneuern lassen müssen. Alles zusammen: 160'000 Gs = 23.00 CHF. Post abholen im Almacen 50, bei Egon Öl- und Filter wechseln, bei der Petrobras Wagen waschen lassen (der Lkw war noch selten so sauber) und schon sind wir wieder abfahrtbereit.

 

08. Mai 2022

In Ñumi stellen wir uns zum Fussballfeld und verweilen gleich zwei Tage. Nicht weil es hier so schön ist, nein, weil es immer wieder regnet und ich möchte nicht schon wieder die frisch geputzte Hütte versauen. Freitags fahren wir nach Hohenau, nehmen eine falsche Abbiegung und stehen nach einer Stunde vor einer roten Erdpiste.  Mist! Wir machen erst eine Mittagspause und beobachten die Autos die uns entgegen kommen. Alle sauber! Okay, wir versuchen es, kommt der erste Schlamm wird umgedreht. 

 

Die Piste war in gutem Zustand. Trocken aber noch nicht staubig. Super! Die meisten Felder rechts und links der Piste sind abgeerntet und warten auf den Winter. Alleine der Mais steht noch. 

 

In Hohenau fahren wir wieder ins Manantial und richten uns für die nächsten fünf Tage ein. Gut gelegen sind es nur ein paar Schritte bis ins nächste Restaurant und Fitnessstudio. 

 

Bruno sucht immer noch den Luftverlust bei der automatischen Luftbefüllungsanlage der Reifen. Schon zum dritten Mal nimmt er das System auseinander, findet aber nichts. Gleiches Phänomen haben wir übrigens auch bei der Waschmaschine. Diese füllt sich ab und zu mit Wasser obwohl die Maschine abgestellt und ALLE Wasserhähne zugedreht sind. Plötzlich geht die Wasserpumpe an obwohl wir z.B. gerade draussen sitzen, spielen oder schon im Bett liegen. Dann rennt eines von uns zur Waschmaschine um das Wasser abzulassen, ansonsten es eine Überschwemmung gibt. Es ist etwas was wir nicht kapieren !

 

Auch ist das Manantial ein kleiner Zoo; Ziegen, Tapire, Hühner, Truthähne, Papageien tummeln sich auf dem Gelände. 

 

Vor einer Woche haben wir bei Dyck-Fenster Mückennetz gekauft. Jetzt repariert Bruno unser Mückenrollo an der Eingangstüre.

 

10. Mai 2022

Um halb acht habe ich einen Termin bei einem Traumatolgen im Sanatorio Adventista. Meine linke Schulter schmerzt seit vier Wochen, alles schmieren und salben hilft nichts. Nach drei Stunden bin ich wieder im Pepamobil mit dem Befund: Schmierbeutelentzündung. Weiter schmieren, Schmerzmittel und Physiotherapie! 

 

Dann geht's ab nach Posadas. Ich lasse Bruno bei der Aduana raus und fahre an die Costanera. Gespannt warte ich auf das Resultat aus Buenos Aires. Nach einer halben Stunde die WhatsApp von Bruno... In B.A. hat man im Internet recherchiert und herausgefunden, dass unsere Hütte noch einen Wert von 25.000 $ hat!!!!! Was dann eine Buße von 28.000 Pesos machen würde.  Da aber Argentinien keine Geldbuße unter 30.000 Ps einkassiert würde es keine Geldstraffe geben.😁😁😁😂😂 Uns soll es recht sein, gracias Argentina! 

 

In Posadas reisen wir wieder aus, fahren über die Brücke nach Encarnacion, zeigen unsere Cedula und Cedula Verde (Fahrzeugausweis)  und sind in einer Minute wieder in PY eingereist. So könnte es doch immer gehen, wie schön wäre das!

 

Zügig kommen wir voran, und übernachten im Hotel/Camping Rural bei Gustavo und seiner Frau. Wir werden herzlich willkommen geheissen, als wären wir schon x-mal hier gewesen. Werden mit Limetten, Mandarinen und frischen Kräutern aus dem Garten beschenkt. Die beiden sind absolut liebenswerte, fröhliche und herzensgute Menschen. 

 

Flott geht's weiter nach Asunción. Im Westfalenhaus ist der Parkplatz gerammelt voll, erst gegen neunzehn Uhr können wir uns einen Platz erobern. Ilka und Günther stehen hier, auch sie seit vielen Jahren unterwegs. Wir werden einige Zeit hier verbringen, so einiges steht auf der Liste!

 

Als erstes nimmt Bruno die Waschmaschine in Angriff. Die neue, welche in einem Sammelcontainer unterwegs von Deutschland nach Asunción ist, ist vier Zentimeter größer und passt nicht mehr an den alten Ort. Gut haben wir den Platz vom Generator frei, da ist es kein Problem.

Passt!
Passt!

 

Wir brauchen neue Wasserfilter und Neoprenstoff, die Dichtung vom Durchgang in die Kabine leckt. Natürlich liegen die Geschäfte nicht gleich nebeneinander, gut sind die Taxifahrten billig!

Die Termine für Augenkontrolle, Zahnarzt sind gemacht, der Augenarzt ist bis Mitte Juni in Deutschland.  Meine Vorsorge-untersuchung bekomme ich am gleichen Tag. 

 

Wir lassen uns ins Hiroshima fahren, Sushi steht wieder einmal auf der Liste. Sah toll aus, war aber nicht wirklich ein Hit und das Ambiente alles andere als schön. 

 

Die Tage vergehen wie im Fluge. Entweder ist Bruno unterwegs oder ich. Immer bestellen wir ein Taxi. In der Zwischenzeit wissen wir, dass wir ab neun und bis fünfzehn Uhr in der Regel ohne Stau durch die Strassen von Asunción kommen. 

Ich brauche erneut einen Arzt für meine Schulter. Die Schmerzen werden heftiger, der Bewegungsradius kleiner. Ich habe höllen Schiss, dass es wieder eine Frozenshulder gibt, und das möchte ich auf alle Fälle vermeiden. Die Erinnerung an meine Verletzung vor zwanzig Jahren sind alles andere als angenehm. Ich suche mir das Traumatocenter Luque aus, hat gute Referenzen und wurde mir empfohlen.

Und tatsächlich, der Arzt ist wirklich gut! Sofort schickt er mich zum Röntgen um allfällige Ablagerungen auszuschliessen und ist zuversichtlich, dass ich noch gerade früh genug gekommen bin um eine Frozenshulder zu verhindern. Ich bekomme eine Cortisonbehandlung, starke Schmerzmittel und einen neuen Termin in acht Tagen.

 

19.Mai 2022

Fast hätten wir unsere neuen Pässe vergessen, wir holen sie heute ab. Der gute Mann macht keine Anstalt uns unsere alten Pässe zu lochen, okay...soll uns recht sein.

 

21. Mai 2022

Keine zwei Kilometer entfernt entdecken wir einen Sushiclub. Nichts wie hin. Lola muss leider Zuhause bleiben. (An den Selfies arbeiten wir noch)  Dafür waren die Sushi richtig lecker.

 

Wir feiern 22 Jahre unterwegs auf den Strassen dieser Welt. Wie viel ist geschehen in diesen vielen Jahren? Ich schau mal ob ich das wichtigste auf die Kürze zusammen bekommen, alles ist natürlich unmöglich.

 

2000, Lympfdrüsenkrebs Bruno, dadurch nur Reisen in Europa und Nordafrika mit der Villa Furer. Begleiten werden wir von Isis und Pepa.

2001, 11.09. 2001 Terroranschlag in New York 2.996 Tote

 

2002, In Marokko werde ich von einem Affen gebissen!!!!

 

2004, meine Frozenshulder und Verschiffung nach Argentinien. Am 19. November müssen wir Isis einschläfern lassen. Organversagen. 

 

Am 26. Dezember Erdbeben im Indischen Ocean mit Tsunami 260'000 Tote.

 

2005, wir verschiffen zurück nach Europa, bauen unser Pepamobil und verschiffen wieder nach Argentinien. 2006, Vogelgrippe,

2008, Börsencrash, 07. Oktober Tot von Pepa in Argentinien. Sie frass einen ausgelegten Giftköder, gedacht für Füchse.

2009 Die Schweinegrippe bricht aus und wir machen eine Antarktiskreuzfahrt. Ein Last Minute Angebot von 3.990 $ für drei                     Wochen Antarktis lassen wir uns nicht entgehen.

 

2010, Erdbeben in Haiti 220.000 Tote und 1,3 Mio. obdachlos. Ausbruch des Vulkan Eyjafjallajökull. Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko.

2011,  11. März Erdbeben mit Tsunami und die Fukushima Katastrophe. 16.000 Tote

 

 

Zeit den Kontinent zu wechseln. Wir haben alle Länder Südamerikas bereis , inkl. Venezuela, Surinam, Französisch Guyana,  Guyana und die Galapagosinseln.  

 

2011 - 2012  Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik

 

2012 Trip nach Marokko

 

2013 Nelson Mandela stirbt 95 jährig. Politische Unruhen in vielen Ländern. Terroranschläge in Afrika, Taifun auf den Philippinen             mit 7000 Toten und wir Verschiffung nach Halifax, sind begeistern von Newfoundland. Durchqueren Labrador und Quebec,             Toronto.

 

2014 Annexion der Krim. 

         Wir besuchen New York...